Grüner Fahrplan zur Windenergienutzung am Möhnesee


1. Die Grünen am See bekennen sich klar zur Windkraft und zum sofortigen Ausbau.

Wir unterstützen auch Projekte im Wald, wenn sie auf Kalamitätsflächen entstehen.
Hierbei dürfen die Wege zu den Windrädern nicht als Stichstraßen ausgebildet werden, wir fordern Rundweg von Windrad zu Windrad, die von den Bürger*innen als Radwege genutzt werden können. Kostenfreie E-Bike-Ladestationen sind hierbei eine Selbstverständlichkeit.
Weiterhin erwarten wir touristische Konzepte (Insektenhotels, Hummelhäuser, Blickfenster, Waldlehrpfade usw.) an allen Windkraftanlagen, und ökologische Walderneuerungskonzepte auf den Kalamitätsflächen.


2. Wir begrüßen auch die Konzepte zu Windkraftanlagen am Haarstrang.
Wo baurechtlich möglich wollen wir diese mit vorhaben-bezogenen Bebauungsplänen unterstützen.
Unsere Forderung hier sind E-Ladestationen für Autos und an prädestinierten Standorten (gute Aussicht, nah zu Zentren) und Parkplätze für Touristen. Siehe auch TLÖ-Konzept der Grünen.


3. Windenergienutzung spült Gelder in die Kasse.
Während die Gewerbesteuer bei der Gemeinde bleibt, stehen andere Teile eher der Allgemeinheit zu. Das sind Standortabgaben, die 0,2% Regelung und individuell ausgehandelte Regelungen.
Die Gemeinde gründet hierfür eine Stiftung, die die Gelder für soziale Zwecke, z.B. "kostenfreies Mensaessen" nutzt.


4. Von der Windenergie müssen Bürger*innen profitieren.
Wir erwarten von den Betreibern einen supergünstigen Stromtarif für Möhnesee.
Darüber hinaus müssen sie sich mit mindestens 20 % der Investitionssumme an den Windrädern beteiligen können.
Die erforderlichen Genossenschaftsmodelle der Betreiber sollten individuell gestaltbar sein.
Aus Grüner Sicht spricht nichts gegen eine Beteiligung der Gemeinde an diesen Genossenschaften.
Sie sollte nur,  aus Gründen der Risikominimierung und der sozialen Gerechtigkeit, breit gefächert sein.


5. Für alle Vorhaben der Wind-Energie- Wirtschaft gilt:
Wir treffen mit jeder Windenergieanlage eine 1.Generationen-Entscheidung.
Alle Anlagen müssen einschließlich der Gründungen nach Beendigung der Laufzeit rückstandslos entfernt werden.
Selbstverständlich sind Windräder nur da möglich, wo sie mit Umwelt-, Natur-, und Artenschutz einhergehen.
Daher sind alle technisch möglichen Parameter gefordert, die Schäden verhindern oder vermeiden. (z.B. Vogelschlag, tiefe Schlagschatten usw.)
Das steht Im krassen Gegensatz zu Atommeilern, Gas- und Ölfeldern oder Bergbaugebieten, die für viele Generationen oder sogar Jahrhundert die Natur zerstören, oder im besten Fall nachhaltig verändern.








 
 
 
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